Stroop-Test

BLAU in roter Schrift? Tippe die Farbe der Schrift – nicht das Wort. Der Klassiker zeigt, wie schwer es ist, eine automatische Reaktion zu unterdrücken. ← Alle Konzentrationsübungen

So funktioniert es

1

Stufe wählen

Leicht: Wort und Farbe passen meist oder XXXX. Mittel: meistens nicht. Schwer: nie – und bei unterstrichenen Wörtern zählt das Wort.

2

Farbe antippen

Tippe eine der vier Farben an oder drücke 1 bis 4. Am Ende siehst du Zeit, Fehler und den Stroop-Effekt in Millisekunden.

3

Ausdrucken

Farbtafeln zum laut Vorlesen, mit Lösung. Dafür brauchst du einen Farbdrucker.

Häufige Fragen

Was ist der Stroop-Effekt?+

Lesen läuft so automatisch, dass das Wort stört, wenn man eigentlich nur die Schriftfarbe nennen soll. Benannt ist der Effekt nach John Ridley Stroop, der ihn 1935 beschrieb. Wer passende und unpassende Wörter vergleicht, sieht, wie viele Millisekunden die Störung kostet.

Was bedeutet mein Ergebnis?+

Der Stroop-Effekt ist der Zeitunterschied zwischen unpassenden und passenden Wörtern (Stufe Mittel). Bei den meisten Menschen ist er deutlich spürbar – ein kleiner Wert zeigt, dass du dich gut auf die Farbe konzentrieren kannst. Vergleiche dich vor allem mit dir selbst.

Kann ich den Test mit Farbschwäche machen?+

Bei einer Rot-Grün-Schwäche sind Rot und Grün schwer zu unterscheiden – dann ist die Übung leider wenig sinnvoll. Die Farben sind kräftig gewählt, ersetzen aber keinen angepassten Test.

Wie funktionieren die Arbeitsblätter?+

Auf dem Blatt stehen Farbwörter in Farbe (Leicht: nur Farbfelder). Man nennt laut die Schriftfarbe, Zeile für Zeile, und stoppt die Zeit. Das Lösungsblatt listet die richtigen Farben je Zeile – praktisch in der Gruppe oder Klasse.

Ist das ein medizinischer Test?+

Nein. Der Stroop-Test wird in der Forschung und Diagnostik in standardisierter Form genutzt; diese Version ist eine Übung ohne Normwerte.

Die Übungen dienen dem Training und der Unterhaltung. Sie ersetzen keine Diagnose und keine Therapie.