Hintergrund unscharf machen ohne Upload
Der Porträtmodus zum Nachrüsten: Die KI Depth Anything schätzt, wie weit jeder Punkt im Foto entfernt ist, und zeichnet alles weich, was nicht in der Schärfe-Ebene liegt – je weiter weg, desto stärker, wie bei einem lichtstarken Objektiv. Tippe auf das, was scharf bleiben soll, und stelle Unschärfe und Schärfebereich ein. Alles passiert in deinem Browser, ohne Upload und ohne Drittanbieter.
Tippe ins Bild auf das, was scharf bleiben soll. Bei jedem neuen Foto liegt die Schärfe zunächst auf dem Motiv in der Bildmitte.
Dein Browser unterstützt kein WebGL – die 3D-Ansicht ist nicht verfügbar.
KI-Modell Depth Anything V2 · einmalig ≈ 25 MB von mytoolio.org
Noch kein Foto. Zieh ein Bild hierher – die KI schätzt, wie weit jeder Punkt entfernt ist, und zeichnet alles weich, was nicht in der Schärfe-Ebene liegt.
So funktioniert es
Foto wählen
Zieh ein Foto ins Feld, wähle es aus oder füge es mit Strg+V ein. Die KI berechnet die Tiefe – mit Grafikkarte in etwa einer Sekunde.
Schärfe setzen
Die Schärfe liegt zunächst auf dem Motiv in der Bildmitte. Tippe ins Bild, um sie zu verlegen, und regle, wie stark der Rest verschwimmt und wie tief der scharfe Bereich reicht.
Vergleichen & speichern
Halte „Original“ gedrückt, um vorher und nachher zu vergleichen, und speichere das Bild in voller Auflösung – als JPG, PNG bleibt PNG.
Häufige Fragen
Wird mein Foto hochgeladen?+
Nein. Dein Foto wird nur in deinem Browser gelesen und dort von der KI ausgewertet – es verlässt dein Gerät nie. Das KI-Modell (Depth Anything V2) und die Rechen-Laufzeit kommen von mytoolio.org selbst; es gibt keine Anfragen an andere Dienste.
Was ist der Unterschied zu einem normalen Weichzeichner?+
Ein normaler Weichzeichner macht alles hinter einem ausgeschnittenen Motiv gleich unscharf. Hier bestimmt die geschätzte Entfernung die Unschärfe: Dinge knapp hinter dem Motiv bleiben fast scharf, weit Entferntes verschwimmt stark, der Boden läuft sanft in die Unschärfe – so wie es ein Objektiv mit großer Blende zeichnet. Wenn du lieber ein freigestelltes Motiv vor gleichmäßig unscharfem Hintergrund möchtest, nimm „Hintergrund entfernen“ mit dem Hintergrund „Unscharf“.
Wie lege ich fest, was scharf bleibt?+
Tippe im Bild auf die Stelle, die scharf sein soll – oder schiebe den Regler „Schärfe-Ebene“ zwischen hinten und vorne. Mit „Schärfebereich“ bestimmst du, wie viel davor und dahinter noch scharf bleibt: schmal für ein einzelnes Gesicht, weit für eine Gruppe in mehreren Reihen. Alles, was näher an der Kamera ist als die Schärfe-Ebene, bleibt scharf; mit „Auch den Vordergrund weichzeichnen“ verschwimmt es ebenfalls.
Wie sauber werden die Kanten?+
Bei klaren Motiven vor ruhigem Hintergrund sehr sauber: Die Tiefenkarte wird an die Kanten im Foto angepasst. Sehr feine Details wie einzelne Haare, Zäune oder Brillenbügel können etwas mit verschwimmen. „Tiefen-Detail: Fein“ erkennt kleinere Strukturen, braucht aber gut doppelt so lange. Spiegel, Glasscheiben und Bilder im Bild kann die KI falsch einschätzen.
Geht das nur mit Porträts?+
Nein. Es funktioniert mit allem, was räumliche Tiefe hat: Personen, Tiere, Produkte auf dem Tisch, Blumen, Autos, Essen. Bei flachen Motiven wie Dokumenten, Bildschirmfotos oder Landschaften ohne Vordergrund gibt es kaum Tiefenunterschiede – dort wirkt der Effekt nur schwach.
Bleibt die Auflösung erhalten, und wie lange dauert es?+
Ja, gespeichert wird in voller Auflösung (bis 6.000 Pixel Kantenlänge, am Handy 4.096); Metadaten wie der Aufnahmeort sind in der neuen Datei nicht mehr enthalten. Mit WebGPU (aktuelles Chrome oder Edge) dauert die Tiefenschätzung etwa eine Sekunde, sonst rechnet der Prozessor 10 bis 20 Sekunden. Die Unschärfe selbst reagiert danach sofort auf jeden Regler.
Tiefenschätzung mit Depth Anything V2 Small (Apache 2.0, Gewichte als int8 gespeichert) über ONNX Runtime Web (MIT) – beides von mytoolio.org ausgeliefert und vollständig im Browser ausgeführt. Die Tiefe ist eine Schätzung; an feinen Kanten kann die Unschärfe ungenau sein.