3D-Foto & Tiefenkarte

Die KI Depth Anything schätzt aus einem ganz normalen Foto, wie weit jeder Punkt entfernt ist. Daraus entsteht ein bewegtes 3D-Foto, eine Tiefenkarte für Blender & Co. oder ein Porträt-Effekt mit unscharfem Hintergrund – wie beim Handy, nur nachträglich. Alles passiert in deinem Browser, ohne Upload und ohne Drittanbieter.

🔒 Kein Upload – dein Foto verlässt dein Gerät nie
Ansicht
Tiefen-Detail
„Fein“ erkennt kleinere Strukturen, braucht aber gut doppelt so lange.
Bewegung
hintenvorne

KI-Modell Depth Anything V2 · einmalig ≈ 25 MB von mytoolio.org

Noch kein Foto. Zieh ein Bild hierher – die KI schätzt, wie weit jeder Punkt entfernt ist, und macht daraus ein bewegtes 3D-Foto.

Bereit

So funktioniert es

1

Foto wählen

Zieh ein Foto ins Feld, wähle es aus oder füge es mit Strg+V ein. Die KI berechnet die Tiefe – mit Grafikkarte in einer Sekunde.

2

Ansicht wählen

3D-Foto: Bewege Maus oder Finger, neige dein Handy oder lass es kreisen, schwenken oder zoomen. Tiefenkarte: grau oder farbig. Unschärfe: tippe auf das, was scharf bleiben soll.

3

Speichern

Das 3D-Foto als 4-Sekunden-Video (MP4 oder WebM) oder GIF, die Tiefenkarte als PNG – auch in 16 Bit – oder das Porträt-Bild in voller Auflösung.

Häufige Fragen

Werden meine Fotos hochgeladen?+

Nein. Dein Foto wird nur in deinem Browser gelesen und dort von der KI ausgewertet – es verlässt dein Gerät nie. Das KI-Modell (Depth Anything V2) und die Rechen-Laufzeit kommen von mytoolio.org selbst; es gibt keine Anfragen an andere Dienste.

Was ist eine Tiefenkarte?+

Ein Graustufenbild, in dem jeder Pixel angibt, wie nah der Punkt an der Kamera ist – hell ist nah, dunkel ist weit weg. Solche Karten nutzt man für 3D-Effekte, in Blender oder anderen 3D-Programmen als Displacement, für Tiefenunschärfe in der Bildbearbeitung oder als Vorlage für KI-Bildgeneratoren (ControlNet Depth). Die KI schätzt relative Tiefe, keine Meter.

Wofür ist die 16-Bit-PNG gut?+

Eine normale PNG kennt nur 256 Graustufen; auf großen Flächen entstehen dabei sichtbare Stufen. Die 16-Bit-Version hat 65.536 Stufen und ist deshalb besser für Displacement in 3D-Programmen und für weiche Übergänge. Sie wird auf die Fotogröße (bis 4.096 Pixel) hochgerechnet.

Warum reißt das 3D-Foto an Kanten auf?+

Aus einem einzigen Foto weiß niemand, was hinter einer Person oder einem Gegenstand verborgen ist. Bei Bewegung werden die Ränder deshalb gestreckt. Mit weniger Stärke oder der Schärfe-Ebene auf dem Hauptmotiv fällt das kaum auf; der Zoom-Effekt ist am unempfindlichsten.

Wie gut ist die Porträt-Unschärfe?+

Bei klaren Motiven vor ruhigem Hintergrund sehr überzeugend. Die Tiefenkarte wird dafür an die Kanten im Foto angepasst; sehr feine Details wie einzelne Haare oder Zäune können trotzdem etwas mit verschwimmen. Gespeichert wird in voller Auflösung, als JPG (PNG bleibt PNG).

Wie lange dauert es?+

Mit WebGPU (aktuelles Chrome oder Edge am Computer, viele Android-Geräte) berechnet die Grafikkarte die Tiefe in etwa einer Sekunde. In anderen Browsern rechnet der Prozessor – das dauert etwa 10 bis 20 Sekunden. Der 3D-Effekt und die Unschärfe laufen danach immer flüssig über WebGL.

Tiefenschätzung mit Depth Anything V2 Small (Apache 2.0, Gewichte als int8 gespeichert) über ONNX Runtime Web (MIT) – beides von mytoolio.org ausgeliefert und vollständig im Browser ausgeführt. Die Tiefe ist eine Schätzung und nicht maßstabsgetreu.